Amazon SEO – die letzten Änderungen im Amazon Algorithmus

Wer an SEO denkt, assoziiert damit meist Suchmaschinen wie Google und Yahoo. Doch wenn Sie möchten, dass Ihre Produkte auch in Amazon ein gutes Ranking einnehmen, sollten Sie den Algorithmus A9 kennen und in Ihre Amazon SEO einbauen. Wir zeigen Ihnen wie der Algorithmus funktioniert, stellen das vermeintliche Update A10 vor und zeigen Ihnen worauf es zu achten gilt.

Wie funktioniert der Amazon Algorithmus?

Das Hauptziel des Amazon Algorithmus ist es, den Verbrauchern bei der Produktsuche zu helfen. Der Algorithmus als solcher ordnet verschiedene Unternehmen und deren Produkte auf der Webseite ein und liefert dem Verbraucher die relevantesten Ergebnisse. Wenn Sie wollen, dass Ihr Produkt ein gutes Ranking einnimmt, müssen sie den Algorithmus verstehen und sich zunutze machen. Dies ist essenziell um den Traffic zu Ihren Angeboten zu erhöhen und letztendlich den Umsatz zu steigern.

Der Algorithmus ähnelt dem von Google, der anhand von Keywords bestimmt, welche Ergebnisse für die Suche am relevantesten sind und daher zuerst angezeigt werden. Der Unterschied: der Amazon Algorithmus legt zusätzlich einen starken Schwerpunkt auf die erzielten Verkäufe. Dies liegt daran, dass Amazon ein Unternehmen ist und ein persönliches Interesse daran hat, Angebote zu fördern, die eher zu Verkäufen führen. Amazon rankt Verkäufer, beziehungsweise deren Produkte mit einer starken Verkaufshistorie und einer hohen Konversionsrate daher höher.

Stellen Sie sich den Algorithmus als einen großen Teil einer Datei vor, die mit verschiedenen Informationen über ein Produkt gefüllt ist. Jede der vom Verkäufer angegebenen Daten kann die Platzierung des Produkts beeinflussen. Suchbegriffe oder Keywords, Inhalt, Verkäufermetriken, Feedback, Rezensionen, Umtauschraten, Backend-Suchbegriffe, all das wird vom Amazon Algorithmus berücksichtigt.

A9 oder A10?

Im Jahr 2003 kaufte Amazon ein Unternehmen namens A9, dass dafür zuständig war, die eigene Suchmaschine zu entwickeln, auszubauen und den Abstand auf Google zu verkürzen. Daher auch der Name „A9“, der für den Amazon Algorithmus steht. Ein offizielles Update namens A10 gibt es jedoch nicht. Weder hat A9 seinen Namen geändert noch ein Update namens A10 veröffentlicht. A10 ist also eine von verschiedenen Webseiten und Medien ins Spiel gebrachte Bezeichnung, die sich auf neue Updates des A9 Algorithmus bezieht.

Die wichtigsten Änderungen des A9 Algorithmus

Mit den letzten Amazon Updates gab es einen enormen Rückgang des Rankings für viele Produkte, die früher sehr hoch eingestuft wurden. Die Anzahl der Variablen, die betrachtet werden müssen, um ein Produkt in Amazon zu platzieren, ist stark gestiegen, von Produktbewertungen bis hin zu dem verwendeten Meta-Keyword. Alle diese Bemühungen zielen darauf ab, die Black Hat SEO-Praktiken auf der Plattform zu beseitigen.

Das letzte Update hat wesentliche Änderungen in der Funktionsweise des Algorithmus mit sich gebracht. Die neuen Updates konzentrieren sich vor allem auf das Verbraucherverhalten. Wenn Ihr Produkt mehr verkauft und von mehr Menschen geschätzt wird, wirkt sich das stark auf das Ranking aus. Insbesondere wird der Relevanz viel mehr Gewicht beigemessen und weniger dem Umsatz, der aus dem internen Anzeigesystem „Sponsored Products“, auch bekannt als „Amazon PPC“, stammt.

Während die algorithmischen Faktoren des A9 Updates nicht explizit definiert sind, scheint der Algorithmus die Produkte basierend auf folgenden Punkten einzuordnen:

Autorität: Komponenten wie z. B. wie lange Sie schon verkaufen, wie Ihre Rückgabehistorie aussieht (und wie Sie mit Retouren umgehen) und die Menge an positivem Feedback, können das Ranking zu Ihren Gunsten verändern.

Textübereinstimmung (Relevanz): Angefangen beim Produkttitel bis hin zur Beschreibung und dem Produkttext. Amazon geht ähnlich wie Google gegen unnatürlich eingepflegte Keywörter vor.  

Preis: Amazon rankt die Produkte am höchsten, bei denen Amazon am meisten durch die Verkäufergebühren verdient. Es ist also grundlegend eine durchdachte Preisstrategie zu verwenden. 

Impressionen: Hier geht es darum, wie oft Ihre Produkte angesehen werden, ob auf Amazon oder Partnerseiten. Es ist aber auch wichtig, die Kategorie und Produktrelevanz im Auge zu behalten. Verwenden Sie nur hochwertige und überzeugende Bilder, sodass Käufer Ihre Produkte anklicken möchten und folgen Sie dann mit einem anschaulichen und gut geschriebenen Text.

Verfügbarkeit von Lagerbeständen: Wenn Ihnen die Bestände ausgehen, kann sich das Ranking der Angebote erheblich verschlechtern, weshalb Sie immer entsprechend planen sollten. Ein umfangreicher Warenbestand hilft ebenso, da er tendenziell mit einer großen Anzahl positiver Bewertungen einhergeht. Amazon ist der Meinung, dass, das Anbieten vieler Produkte einen hohen Mehrwert für die Kunden bedeutet.

Bewertungen: Es ist wichtig, dass Sie Ihre Amazon-Bewertungen auf legalem Wege erhalten. Mit dem neuen Update ist das noch wichtiger, da der erneuerte Algorithmus mehr Gewicht auf die Autorität des Verkäufers legt.

PPC-Aufrufe: Dieser Faktor war früher sehr wichtig. Nach den letzten Updates fällt dieser jedoch nicht mehr entscheidend. 

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